Dun­kel­bunt


GRUP­PE FÜR TRAU­ERN­DE KIN­DER UND JUGEND­LI­CHE

dun­kel­bunt

Gemein­sam mit einer Kol­le­gin bie­te ich in mei­ner Pra­xis die Trau­er­grup­pe „Dun­kel­bunt“ an – ein geschütz­ter, ver­trau­ens­vol­ler Ort für Kin­der und Jugend­li­che, die einen nahe­ste­hen­den Men­schen ver­lo­ren haben. Der Name steht für die vie­len unter­schied­li­chen Gefüh­le, die nach einem Ver­lust auf­tre­ten kön­nen: Dunk­le, schwe­re Momen­te gehö­ren genau­so dazu wie bun­te Erin­ne­run­gen, klei­ne Licht­bli­cke oder neue Hoff­nung. In unse­rer Grup­pe darf all das Raum bekom­men.

Trau­er zeigt sich bei jedem Men­schen anders – und beson­ders bei Kin­dern und Jugend­li­chen oft in wech­seln­den For­men: manch­mal still und zurück­ge­zo­gen, manch­mal wütend, ver­wirrt oder vol­ler Fra­gen. In der Trau­er­grup­pe kön­nen die­se Gefüh­le aus­ge­spro­chen, krea­tiv aus­ge­drückt oder ein­fach erst ein­mal wahr­ge­nom­men wer­den. Neben Gesprä­chen arbei­ten wir mit alters­ge­rech­ten Metho­den, spie­le­ri­schen und krea­ti­ven Ele­men­ten sowie Ritua­len, die hel­fen kön­nen, dem Ver­lust einen Platz im eige­nen Leben zu geben. Dabei geht es nicht dar­um, „schnell wie­der fröh­lich zu sein“, son­dern dar­um, den eige­nen Weg mit der Trau­er zu fin­den und Schritt für Schritt neue inne­re Sta­bi­li­tät zu ent­wi­ckeln.

Die Grup­pe lebt von einem acht­sa­men Mit­ein­an­der, gegen­sei­ti­gem Zuhö­ren und dem Wis­sen: Ich bin nicht allein mit dem, was ich erle­be. Vie­le Kin­der und Jugend­li­che emp­fin­den es als ent­las­tend, ande­re ken­nen­zu­ler­nen, die Ähn­li­ches durch­ma­chen – und sich in einem siche­ren Rah­men aus­tau­schen zu kön­nen, ohne erklä­ren zu müs­sen, war­um es gera­de schwer ist.

Direkt an dich als Kind oder Jugendliche*n:

Wenn du jeman­den ver­lo­ren hast und merkst, dass dich das trau­rig, wütend oder durch­ein­an­der macht, darfst du dich ger­ne bei mir in der Pra­xis mel­den – auch ganz ohne dei­ne Eltern, wenn du möch­test.

In einem ers­ten Gespräch schau­en wir gemein­sam, was dich gera­de beschäf­tigt und was dir hel­fen könn­te. Je nach­dem, wie alt du bist und wie dei­ne Situa­ti­on aus­sieht, über­le­gen wir anschlie­ßend zusam­men, ob und wie dei­ne Eltern oder ande­re wich­ti­ge Bezugs­per­so­nen ein­be­zo­gen wer­den kön­nen. Das geschieht behut­sam und immer in Abspra­che mit dir.

“Inne­re Stär­ke zeigt sich oft ganz lei­se.“


Kon­takt

Nata­lie Hof­mann
Kin­der- und Jugend­li­chen­the­ra­peu­tin

Bran­den­bur­ger Str. 6
34131 Kas­sel

Tel.: 0561 |8708 3118

Email: hoffmann@kiju-kassel.de